Einer der Höhepunkte der Aktivitäten der Fuldaer Karnevals-Gesellschaft ist die Organisation des Balls der Stadt Fulda. Das Prinzenpaar Nadja und Marco Aberetti Beautycus LXXXI stehen an diesem Abend im Mittelpunkt und der erste Tanz ist für sie. Zu diesem Ball sind rund 700 Gäste eingeladen und auch wir waren dieses Jahr wieder eingeladen. Bürgermeister Kramer mit Ehefrau Christina, Focko Visser und Wolter Kleine mit Ehefrauen waren an diesem Wochenende in Fulda und genossen einen stimmungsvollen Abend. Es ist auch ein Abend zum Kennenlernen und Festigen bestehender Kontakte.
„Wahrlich, ich sage euch: Was auch immer ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr für mich getan.“ Mattheus 25: 40
Am Samstag, den 27. Januar, verstarb Pfarrer Paul Verheijen von der Pax-Christi-Gemeinde in Dokkum unerwartet im Alter von 72 Jahren. Er hoffte, dieses Jahr sein 40-jähriges Priesterjubiläum feiern zu können.
Paul Verheijen war als liebenswürdiger, humorvoller und sozial engagierter Pfarrer bekannt. Ein leidenschaftlicher Seelenhirte für die katholische Kirche und die Gesellschaft, für die er sich engagierte, geschätzt von vielen im In- und Ausland.
Seine pastoralen Aufgaben erfüllte er in den nördlichen Provinzen Drenthe, Groningen und Fryslân. Dokkum, seit 1996 sein Arbeitsplatz hat er nicht verlassen. Von der friesischen Bonifatiusstadt aus pflegte er enge Beziehungen zum Bistum Fulda, wo
der gemeinsame Schutzpatron Bonifatius den Grundstein für die heutige deutsche Kirche legte. Als Pfarrer von Dokkum war Paul Verheijen auch für die Verwaltung des Wallfahrtsortes und Nationalheiligtums der Bonifatius-Kapelle und des
Prozessionsparks in Dokkum verantwortlich. Ein Heiligtum, das im Jahr 2022 durch die Heiligsprechung des friesischen Karmeliterpaters Titus Brandsma erneut ins Rampenlicht geriet. Im Jahr 1926 war Titus die treibende Kraft hinter der Wiederbelebung der Bonifatius-Wallfahrten nach Dokkum.
Eine Initiative, zu der er neben dem niederländischen Erzbischof auch die damaligen Bischöfe von Mainz und Fulda einlud. Die Nachkriegsstädtepartnerschaft zwischen Dokkum, Fulda und Crediton als europäische Friedensinitiative nach dem Zweiten Weltkrieg ist von der gemeinsamen Verbundenheit des Schutzpatrons Bonifatius inspiriert.
Priester und Pfarrer
Paul Verheijen wurde am 13. Mai 1951 in Zwolle geboren. Nach einer Ausbildung an der Sozialakademie war er bis zu seinem 27. Lebensjahr als Jugendsozialarbeiter und Familienvormund tätig. 1978 wählte er Theologie und Priesterausbildung als seinen neuen Beruf.
Auf Anregung des Groninger Bischofs Möller studierte er ein Jahr in Rom an der Universität St. Thomas von Aquin, wo ihn unter anderem die soziale Arbeit der San Egidio-Gemeinschaft berührte. Im Jahr 1983 begann er als Seelsorger in mehreren Pfarreien in Drenthe.
Ein Jahr später wurde er am 8. Dezember 1984 von Bischof Möller zum Diakon geweiht, um sich auf seine Priesterweihe vorzubereiten. 1986 wurde er zum Pfarrer in den kooperierenden Groninger Gemeinden Musselkanaal, Stadskanaal und Mussel Kopstukken ernannt.
Im September 1996 wurde er zum Pfarrer in Fryslân für die kooperierenden Gemeinden Dokkum und Burgum ernannt, die später mit den Watten Inseln Schiermonnikoog und Ameland erweitert wurden. Heute als Pax-Christi-Gemeinde Nordostfryslân bekannt.
In der Diözese war Paul Verheijen viele Jahre lang Mitglied des Priesterrates und diente sieben Jahre lang im Domkapitel der Diözese. Als er sich aus dem Kapitel zurückzog, ernannte ihn Bischof Ron van den Hout zum „Ehrenkanoniker“.
Europäische und ökumenische „Gemeinsamkeit“
In Dokkum war Paul Verheijen zusammen mit Pfarrern protestantischer Kirchen und der remonstrant-mennonitischen Gemeinschaft eine treibende Kraft der ökumenischen Pfingsttradition: eine gemeinsame große ökumenische Feier am Pfingstsonntag in der katholischen Bonifatiuskapelle.
Ein Höhepunkt im Jahr 2004 war für Verheijen die 1250-jährige Gedenkfeier zur Ermordung Bonifatius bei Dokkum (754).
Die Gedenkfeier wurde von einem wissenschaftlichen Symposium begleitet und einer großen kirchlichen Feier mit Mgr. Wim Eijk, der damalige Bischof von Groningen-Leeuwarden, in Anwesenheit weltlicher Persönlichkeiten aus der Gemeinde Dongeradeel, der Provinz Fryslân und der nationalen Regierung. Zu diesem Anlass stiftete Bischof Eijk im Auftrag der Diözese eine zeitgenössische „Heiligenstatue“ von Titus Brandsma für den Prozessionspark an der Bonifatiuskapelle. Die Heiligsprechung von Titus im Jahr 2022 durch Papst Franziskus inspirierte die Gemeinde und den Pfarrer dazu, die innere Kapelle der Bonifatiuskapelle in „Titus Brandsma Pilgerkapelle“ umzubenennen. Dies zusätzlich zur Einführung einer Audioroute für Besucher entlang der 14 Kreuzwegstationen im Prozessionspark als „Titus-Kreuzweg“ (Titus starb 1942 im KZ Dachau aus prinzipiellem Widerstand gegen die NS-Herrschaft während des zweiten Weltkriegs). Als Pfarrer von Dokkum war Paul Verheijen auch Mittelpunkt der jährlichen Zusammenarbeit zwischen der katholischen Kirche und dem Gemeinderat, um die europäische Städteverbindung zwischen Dokkum und den beiden anderen Bonifatius-Städten aufrechtzuerhalten: dem englischen Crediton und dem deutschen Fulda. Die Interaktion zwischen Bürgern, Unternehmern, Gemeindebehörden, Gemeindemitgliedern und dem Pfarrer trägt zur europäischen Bindung zwischen den drei Bonifatius-Städten bei.
Pfarrer Paul Verheijen war in den Geschäftskreisen von Dokkum ein gern gesehener Gast. Dazu trug sein Ruf als Sekretär eines städtischen Wirtschaftsverbandes bei. Die Einrichtung eines Asylbewerberzentrums in Dokkum erhielt seine volle Unterstützung. Zu seinen kirchlichen Feiern kamen Flüchtlinge und Asylbewerber. Verschiedene Gemeindemitglieder engagieren sich für die soziale Betreuung und Integration von Asylbewerbern. Die Geschichte scheint sich mit dem jüngsten Aufruf des Pfarrers im Namen der Pax-Christi-Gemeinde an den Gemeinderat zu wiederholen, sich positiv an der Ankunft eines weiteren Asylbewerberzentrums in Dokkum zu beteiligen. Paul Verheijen wird den Ausgang dieser Debatte nicht mehr erleben, nachdem der Herr ihn nach Hause gebracht hat.
Für Paul Verheijen betrifft „die Gemeinsamkeit“ Christi alle Menschen, nah und fern.
Dokkum verabschiedete sich am Samstag, dem 3. Februar, würdig von dem geliebten Pfarrer Paul. Bischof Ron van der Hout zelebrierte die Heilige Messe und auch eine Delegation der Stadt Fulda war anwesend, was sehr geschätzt wurde.
Auf Einladung der Stadt Fulda reiste unser Freundschaftskomitee mit einer Delegation der Gemeinde Noardeast Fryslân hierher. Dort wurden wir vom Freundeskreis Fulda-Dokkum herzlich empfangen. Am nächsten Tag unternahmen die Gäste einen Stadtspaziergang, um Fulda kennenzulernen und am Abend aßen wir mit OB Wingenfeld und einigen Mitgliedern des Stadtrats im „Zum Ritter“ zu Abend, wo auch eine Delegation der Partnerstadt Como anwesend war. Ein sehr gelungener Abend. Rosenmontag trafen wir früh in der Orangerie ein und gingen dann zur Parade. Ein Wochenende, an dem man sich besser kennenlernt und herzliche Kontakte zu Freunden in Fulda knüpft. Es wurde von einem der Teilnehmer sehr schön im Gemeinderat dargelegt.
Ein besonderer Moment an diesem Wochenende war Sonntag, der 11. Februar. Anschließend ging die ganze Gruppe und einige Gemeindemitglieder aus Dokkum und Bergum zum Gedenkgottesdienst von Pfarrer Paul Verheijen in die Stadtpfarrkirche. Stefan Buss hielt dort eine wunderschöne Hommage an Paul, die wir alle sehr schätzten. Ein Moment zwischen all den Feierlichkeiten, der alle schweigen ließ.
Auch eine Läufergruppe aus Fulda reiste nach Dokkum, um an diesem Lauf/Wanderung teilzunehmen. Sie nehmen schon seit vielen Jahren teil, genießen von dem Wettstreit und entspannen oft noch einen Tag auf der Insel Ameland. Wir würden uns freuen, die Laufgruppe Fulda im nächsten Jahr wiederzusehen.
Ein begeistertes Team der Stadt Fulda ist dieses Wochenende in Dokkum, sie haben regelmäßigen Kontakt mit uns und der Gemeinde und wollten Dokkum selbst erleben. Wir hatten ein schönes Programm zusammengestellt und sie wurden offiziell von Bürgermeister Kramer empfangen. Nach diesem Wochenende sind sie zu Fans von Dokkum und der Region geworden und werden nächstes Jahr mit einer noch größeren Gruppe zurückkehren.
Tjeerd Jorna erhielt an diesem Tag eine königliche Auszeichnung für die Arbeit, die er seit mehr als 20 Jahren im Freundschaftskomitee Dokkum-Crediton-Fulda leistet. Bürgermeister Kramer heftete ihm im Beisein seiner Familie die mit der Auszeichnung als Mitglied des Ordens von Oranien-Nassau verbundenen Auszeichnungen an.
Am 9. Mai begrüßte die Organisation 32 Jugendmannschaften in Dokkum. Es handelt sich um Nachwuchsmannschaften der Klassen U 13 und U 15. Es nahmen 5 Mannschaften aus Fulda und 2 aus Crediton teil, es handelte sich also um eine internationale Veranstaltung. Die Organisation ist großartig und es wurde auch an die Entspannung gedacht, indem alle am Donnerstagabend ins Schwimmbad gingen. Es war wieder ein großartiges Turnier, bei dem sportlich um Preise gekämpft wurde.
Als Teilnehmer hatte sich Jan Piet Schouwstra aus Dokkum angemeldet. Durch den Austausch mit der Gemeinde und Stadt Fulda im Jahr 2023 kam er mit jemandem von der Feuerwehr Fulda in Kontakt und sein Interesse an dieser Veranstaltung wurde geweckt. Er hatte ein schönes und sportliches Wochenende in Fulda.
Das Thema dieses
Jahr war „Willkommen Orange“ und
um hier die niederländische Atmosphäre zu erschaffen, wurden wir von Anja Heil,
Projektleiterin dieser Veranstaltung, gebeten, dies zu organisieren.
Nienke
Nieuwhuis hat sich für uns
darum gekümmert und diese Atmosphäre geschaffen durch: eine Drehorgel,
Blasorchester und Pantomime. Wir besetzten auch einige Stände und Jan Cooks 4
You sorgte für einen holländischen
Snack. Bürgermeister Johannes Kramer war bei der Eröffnung anwesend und alles
in allem können wir und RMT-Tourismusförderung auf eine sehr erfolgreiche
Gartenschau zurückblicken.
Auf Einladung der
Stadt Fulda waren etwa zehn Studierende aus Dokkum zu Gast bei etwa zehn
Studierenden in Fulda. Gemeinsam absolvierten sie ein 4-tägiges Programm, in
dem es Zeit gab, sich besser kennenzulernen und Sport zu treiben, sich aber
auch intensiv mit dem Thema Europa auseinanderzusetzen.
Am 1. Juni wurde die
Gruppe von Oberbürgermeister Dag Wehner und einigen Mitgliedern des
Freundeskreises Fulda untereinander überreicht wurden.
Auf Einladung von
Spotlight Music nahmen zwei Mitglieder unseres Freundschaftskomitees an der
(Wieder-)Premiere dieses Musicals teil.
Ein großes Publikum genoss von diesem
Musical, das einige Jahre vorher auch in Fulda gespielt hatte, nun aber in einer
anderen Ausführung aufgeführt wurde. Nach der Vorstellung wurden alte Kontakte
erneut en genoss man von der guten Gesellschaft.
Die Senioren trafen sich diesmal zum 19. Mal in Crediton, um den begehrten Bonifatius-Pokal für ihre Stadt zu gewinnen. In diesem Jahr erwies sich Dokkum als stärkere Mannschaft.
Dokkum war der erste, der den Bonifatius-Tag feierte, in Fulda wird er am 9. Juni gefeiert. Es war ein schönes Programm zusammengestellt worden und zur Heiligen Messe war eine große Gruppe Ministranten aus Fulda gekommen, um gemeinsam mit den Ministranten aus Dokkum dem Bischof beim Gottesdienst zur Seite zu stehen.
Bei der Feier an diesem Wochenende war auch eine interkonfessionelle Gruppe von 27 Personen sowie eine Delegation unseres Freundschaftsausschusses anwesend. Die Wallfahrt zum Grab Bonifatius ist immer wieder beeindruckend, ebenso wie der Gottesdienst auf dem Domplatz. Hier waren für unsere Gäste Sitzplätze für den Gottesdienst reserviert und sie konnten dem Gottesdienst problemlos folgen. Auch hier waren Ministranten aus Dokkum anwesend, die durch die Fuldaer Gruppe direkt aufgenommen wurde. Nach dem Gottesdienst haben wir uns beim „Frühschoppen“ noch nett unterhalten und etwas gegessen und getrunken. Alle in der Gruppe haben das sehr geschätzt, der Service der Diözese war wie immer großartig.
Die bis ins Jahr 1988 zurückreichende Freundschaft mit Crediton wurde an diesem Wochenende erneut gestärkt. Rund um Bonifatius' Geburtstag gibt es in Crediton immer Feierlichkeiten und dieses Jahr wurden B und W von Nordost-Fryslân und Fulda zur Teilnahme eingeladen. Es war ein sehr erfolgreiches Wochenende und es wurde vereinbart, sich regelmäßiger zu treffen und Aktivitäten zu organisieren.
Der seit Jahren
bestehende Austausch wurde auch in diesem Jahr wieder ausgeführt. Die Schule in
Fulda hat ein schönes Programm zusammengestellt, das viele verschiedene
Komponenten umfasst, wie zum Beispiel das Klettern an einer Kletterwand, einen
Ausflug nach Fulda (mit Empfang im Rathaus) und zum Dom sowie eine Fahrt mit
der Bahn nach Frankfurt am Main während der Fußball-Europameisterschaft.
Es
waren viele Fans in der Stadt und es herrschte eine freundliche Atmosphäre. Das
Abschiedsessen in der Schule ist immer ein Highlight, für das Essen sind dann
die Eltern verantwortlich, was immer ein großes Fest ist.
Für diese ISU hatten wir zwei Studierende angemeldet und diese wurden auch angenommen. Camiel de Jager und Froukje Bangma waren die Teilnehmer. Insgesamt nahmen 28 Studierende aus 16 verschiedenen Ländern vier Wochen lang gemeinsam an einem Programm teil. Jedes Wochenende war ein Ausflug in eine Stadt geplant und auch verschiedene Themen wie Deutsch, internationale Betriebswirtschaftslehre und nachhaltige Migration wurden berücksichtigt. Die Unterrichtssprache war Englisch und in diesen 4 Wochen werden Sie viel Menschenwissen erwerben und internationale Freundschaften schließen. Für beide unserer Schüler war dies eine großartige Herausforderung, die viele neue Freundschaften ergaben.
Endlich konnte der Bonifatius-Bierwagen nach Fulda fahren. Dieses Wochenende gab es in Fulda einen Markt, zu dem die Eigentümer eingeladen waren. Die Leute wurden in Fulda gut aufgenommen und das Personal hat viele Bonifatius-Biere und andere Biere serviert. Es war eine gelungene Reise, die sicherlich nicht die letzte gewesen sein wird.
Zu diesem Jubiläum reisten Wolter und Tjeerd mit ihren Frauen nach Fulda, um auf Einladung von Spotlight Music diese Gala zu feiern. Nach einem entspannten Empfang in/an der Orangerie konnten wir und 6.000 Zuschauer Teile der Musicals genießen, die Spotlight Music in den 20 Jahren ihres Bestehens auf dem Domplein veröffentlicht hat. Für viele Besucher waren es Erinnerungen an die Musicals, die sie bereits gesehen hatten. Es war ein sehr professioneller Auftritt bei wunderschönem Wetter.
f Einladung von Spotlight
Music besuchte Bürgermeister Kramer mit seiner Familie diesen Auftritt. Allein
die Atmosphäre mit 6.000 Besuchern, ein Live-Orchester mit Sängern und eine
Neuaufführung des Bonifatius-Musicals machten das Ganze zu einer schönen Ausführung.
Danke Spotlight
Etwa 20 Senioren
der CDU besuchten in diesen Tagen Dokkum und Ameland. Wir empfingen sie und
absolvierten ein vollständiges Programm, einschließlich eines Empfangs im Rathaus.
Wir besuchten mit einem Führer die Stadt Dokkum und die Bonifatius-Kapelle und
verbrachten einen ganzen Nachmittag mit einer Bustour durch die Region, bei der
wir ausführlich erklärten, was wir unterwegs sahen.
Wir veranstalteten in
Lauwersoog eine Heringsparty, bei der jeder von einem holländischen Hering mit
dem dazugehörigen Schnaps genießen konnte. Nach einem zögerlichen Start blieb
kein einziger Hering übrig, was immer ein schöner Teil einer Tour durch die
Region ist. Am Abend waren wir zum Abendessen eingeladen und es gibt immer eine
gute Gelegenheit, uns besser kennenzulernen, das hat auf jeden Fall gut funktioniert.
Auf Ameland machten wir eine Tour mit dem Strandexpress und genossen das schöne
Wetter am Strand und auf der Fähre.
Als wir uns
verabschiedeten, hörten wir nur: „Das
ist nicht das letzte Mal, dass ich in Dokkum bin“, also ich werde wiederkommen.
Dokkum hatte sich
schon lange darauf gefreut. Ein Spektakel über die größte Katastrophe, die
Dokkum je heimgesucht hat, gespielt in der Bonifatius-Kapelle. De Fury van
Dokkum, historisch bekannt als „der
Wallonische Heimsuchung“ im Jahr 1572.
Ein Musiktheater über Freiheitskampf und
religiösen Hass mit aktuellen Themen wie Gewalt und Toleranz. Die Gäste von
Fulda hatten einige Inhalte bereits ins Deutsche übersetzt erhalten, sodass sie
das Spiel einigermaßen gut verfolgen konnten. Alle genossen von dem Abend in der
Bonifatius-Kapelle und im Park.
Die Gruppe fuhr mit dem Bus des Sportclubs Heerenveen in den Farben der friesischen Flagge nach Fulda. Dort wurden die Menschen herzlich empfangen und die Vorbereitungsgruppe hatte ein schönes Programm für diese Tage zusammengestellt. Ziel ist es, sich besser kennenzulernen und zu sehen, wie Fulda organisiert ist und was man voneinander lernen kann. Wenn man sich kennt, ist es auch einfacher, miteinander in Kontakt zu treten und sich auszutauschen. Dies wird nun durch die beiden Besuche immer besser. Wir haben von vielen gehört, dass es ein erfolgreiches Wochenende war.
In diesen Tagen
statten Schüler aus Fulda den VMBO-Studenten aus Dockinga einen
Gegenbesuch ab. Die Lehrer Immy Paulusma und Durkje Aafke de Jong haben ein großartiges
Programm zusammengestellt.
Sie machten eine Bootstour durch Dokkum und
besichtigten die Mühle. Sie besuchten die Insel Schiermonnikoog und machten
eine Wattwanderung. Und in Burgum wurden sie in die Prinzipien des „Fierljeppen“
eingeführt. Ein Schüleraustausch, der zwei Welten zusammenbringt und nächstes
Jahr zum 10. Mal organisiert wird.
Freundschaften für das ganze Leben.